Diplomatische Dokumente der Schweiz. Documents Diplomatiques Suisses. Documenti Diplomatici Svizzeri, Bd. 27 (1976–1978), hrsg. von Sacha Zala et al., Chronos Verlag: Zürich; Armando Dadò: Locarno; Editions Zoé: Genève 2022.
Die Aussenbeziehungen der Schweiz in den Jahren 1976–1978 stehen unter dem Zeichen von Aktivierung und Dynamisierung, wie die Akten aus Band 27 belegen. KSZE-Prozess sowie Nord-Süd-Dialog eröffnen der Schweizer Diplomatie neue Handlungsspielräume. Neu rücken auch die Menschenrechte in den Fokus. Gleichzeitig zeigen die Ablehnung des IDA-Kredits und die Erweiterung des Staatsvertragsreferendums den wachsenden Einfluss von Parlament und Bevölkerung auf die Aussenpolitik. Die Rezession wird durch die Aufwertung des Frankens verstärkt. Die Politik reagiert mit Eingriffen zur Stützung ausländischer Währungen und der Förderung des Exports. Verschiedene Skandale zeichnen das Bild einer Schweiz, die immer weniger «über jeden Verdacht erhaben» scheint.
Link Diplomatische Dokumente der Schweiz (Dodis)
Rezensionen zum Band 27
Hans-Jörg Renk, in: Das Historisch-Politische Buch 70 (2022/1-4), 136–141. PDF
Brigitte Schwarz, in: RSI Geronimo, 25.04.2022. Audio
Bernard Wüthrich, in: Le Temps, 01.03.2022. PDF
Keystone ATS, in: RTS, 01.03.2022. PDF